Erzsébet
Dies hier ist Kiz Ördög-Lány Erzsébet. Sie kam hier zu meinem Geburtstag angereist und ich war einfach nur sprachlos. Modelliert wurde sie von meiner lieben Moni, und zu Erzsébet gibt es auch eine Geschichte, zu lesen hier ganz unten. Liebe Moni, Erzsébet ist einfach ein unglaublich wunderbares kleines Wesen, sie ist sooooo wunderschön und faszinierend, ich kann garnicht in Worte fassen, was für eine Freude Du mir mit diesem Zauberwesen gemacht hast! Und auch die Geschichte dazu ist einfach nur fantastisch. Moni, hab nochmal ganz ganz lieben Dank für die Süsse, ich umarm Dich ganz fest!
Und hier nun die Geschichte:

Kis Ördög-lány Erzsébet

Um ca. 1760, zu der Zeit, als in Ungarn das prächtige Schloß Esterház erbaut wurde, gebar eine Erdteufel-Frau ein kleines Kis Ördög-lány, also ein Mädchen. Das kleine Baby unterschied sich von den anderen Erdteufeln durch ihre strahlend blauen Augen! Alle hatten tiefschwarze böse funkelnde Augen... Somit wäre ihr Schicksal bei den kleinen aber extrem gemeinen Erdteufelchen ungewiss gewesen. 

Aus Angst um ihr Kind packte die Mutter die Kleine in einen Weidenkorb, legte ihr eine sehr wertvolle geschliffene Kristallkugel hinein und band ihr ein lederband mit einem kostbaren Edelstein um den Hals.

Sie brachte die Kleine zum nahe gelegenen Fertö tó (Neusiedler See) und hoffte, daß die Elfen, die dort lebten, sich ihrer Tochter annahmen.

Es dauerte nicht lange und die erste neugierige Elfe schwirrte um das merkwürdige Bündel herum. Als die Elfe bemerkte, daß es sich um ein Lebewesen handelte, flog sie aufgeregt zur Elfenkönigin und erstattete ihr Bericht.

Diese besah sich nun selbst das kleine unschuldige Bündel und winkte 4 Elfenmädchen heran, um das Körbchen samt Inhalt vorsichtig in ihr Dorf zu fliegen.

Die kluge Elfenkönigin wusste sofort, daß es sich hierbei um ein Erdteufel-Baby handeln musste. Sie wusste auch, daß die Kleine ihnen später sehr gefährlich werden könnte, da die Kis Ördögs für ihre grausamen Taten – auch gegen Elfen, bekannt waren. Sie sah aber auch, daß die Kleine anders war und ihre blauen Augen sahen so unschuldig aus.

Deshalb beschloss sie, die Kleine auf den Namen Erzsébet zu taufen und sie zu einem guten Kind zu erzihen, soweit dies entgegen ihrer Natur möglich war.

Erzsébet entwickelte sich sehr schnell zu einem lieben und anhänglichen Kind und wurde immer hübscher. Nur nachts wurde sie unruhig und später, als sie im Teenager-Alter war, streunte sie Nachts durch den Wald und erschreckte die Tiere dort zu Tode. Ihr war immer bewusst, daß sie anders war als die Elfen, schon alleine wegen ihrer gefährlich spitzen Zähne! aber sie hatte auch Angst davor, was in ihrem innersten schlummerte. Sie spürte, daß sie Lust hätte zu töten, aber ihre Erziehung und ihre Liebe zu den Elfen hielt sie davon ab. Je älter sie wurde, desto stärker war der Drang etwas BÖSES tun zu wollen und sie erkannte, daß sie selbst zur Gefahr für ihre liebsten wurde. Deshalb nahm sie ihren geschliffenen Edelstein und beschloss so weit wie möglich von ihnen weg zu gehen, damit sie der Versuchung widerstehen würde, ihnen etwas anzutun. So wanderte Erzsébet nun schon Jahrhunderte durch die Welt und wird nun langsam müde. Natürlich hat sie ihrem Drang ab und an bei kleineren Tieren nachgegeben, aber überwiegend wirkte die Erziehung der Elfenkönigin weiter.

Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als an einem Platz verweilen zu können, an dem sie ganz sie selbst sein kann, mit ihrer guten und auch mit ihrer bösen Seite. Sie ist nun weit genug weg von ihren Lieben und ab und zu, wenn die Sonne auf ihre Kugel scheint, meint sie, ihre geliebten Elfen darin herumschwirren su sehen.

© by Moni E.
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©Demonic Orphans